Bildende Kunst

Das Fach Bildende Kunst am Wilhelm-von-Siemens-Gymnasium

Der Kunstunterricht soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, in Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten künstlerischen Phänomenen durch wechselndes rezeptives und produktives Handeln eine entsprechende Bildkompetenz zu entwickeln. Dementsprechend erfolgt eine kontinuierliche Vermittlung von theoretischen Kenntnissen zu exemplarischen Schwerpunkten der Kunstgeschichte, wobei sehr viel Wert darauf gelegt wird, diese mit fachpraktischen Anwendungen zu verknüpfen und damit eine Dominanz des praktischen Anteils des Unterrichts zu erreichen. Dadurch sollen vor allem Freude an der eigenen Kreativität und am Selbermachen geweckt werden.

Dazu erlernen die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl unterschiedlicher praktisch-künstlerischer Techniken und  den Umgang mit entsprechenden Materialien, wie zum Beispiel

  • das Zeichnen mit Bleistiften, Kohle, Graphit, Rötel, Kreiden
  • das Malen mit Tempera-, Acryl- oder Ölfarben
  • Techniken im Bereich des Hoch-, Tief- und Flachdrucks wie Linolschnitt, Radierung, etc.
  • Modellbau
  • Töpfertechniken
  • analoge und digitale Fotografie u. v. m.

In der Sekundarstufe II wird vorwiegend projektorientierter Unterricht durchgeführt. Diese Herangehensweise wird bereits bis zur Klasse 10 durch verschiedene Gruppenarbeiten und Kleinprojekte erprobt und befähigt die Schülerinnen und Schüler zu einer weitgehend selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitsweise. Dazu erwerben sie Kenntnisse über Planungs-, Gestaltungs- und Präsentationsmöglichkeiten in künstlerisch-ästhetischen Prozessen und von Produkten und entwickeln in diesem Zusammenhang besonders ihre personale Kompetenz. Ein weiteres Ziel des Faches Kunst ist es, den Lernenden Orientierungen für Berufsfelder zu geben, in denen die Sprache der Bilder und Medien den Hauptbestandteil bildet, und Grundlagen für ein wissenschaftliches Studium in den Bereichen der Kunst, Architektur, der Medien  und der visuellen Umweltgestaltung zu schaffen.

Angebote:

  • Projektfahrten unter künstlerischem Blickwinkel, zum Beispiel nach Italien und Frankreich
  • ständige Ausstellungen von Schülerarbeiten in den Schulhäusern
  • Präsentation von Schülerarbeiten im außerschulischen Kontext
  • Ausstellungsbesuche im Rahmen des Unterrichts
  • Teilnahme an künstlerischen Wettbewerben und den "Künstlerischen Werkstätten"

 

Bewertung und Zensierung

Klasse 7:

praktisch -künstlerisch: Skizzen, Fotografien, Bilder, Zeichnungen u.a.

mündlich: Bildbeschreibungen, Kommentare, Mitarbeit, mündliche Beiträge

schriftlich: Kurzkontrolle einmal halbjährlich (max. 30 Minuten), schriftliche Teile von Projektarbeiten o.ä.

 

Klasse 8-10:

praktisch -künstlerisch: Skizzen, Fotografien, Bilder, Zeichnungen u.a.

mündlich: Bildbeschreibungen, Kommentare, Mitarbeit, mündliche Beiträge, Bildanalysen, Bewertungen zur Gruppenarbeit und Fremdbeurteilung, Aufstellen von Interpretationshypothesen (ab Kl. 9)

schriftlich: Kurzkontrolle einmal halbjährlich (max. 30 Minuten), Lerntagebuch, schriftliche Teile von Projektarbeiten o.ä.

weiteres:

  • In Klasse 9 / 10 wird berdies eine Präsentationsform hergestellt und bewertet.
  • Wahlpflichtbereich (siehe Klasse 9 und 10) - eine Klassenarbeit halbjährlich, Umfang mind. 45 Minuten (Gewichtung 40 % der Gesamtnote)

Hinweise: Eine Klassenarbeit kann durch eine umfangreiche Projektleistung ersetzt werden. Sonstige zu erbringende Leistungen, wie zum Beispiel Hausaufgaben, Hefterführung, Zertifikate werden den Teilbereichen entsprechend zugeordnet.

 

Gewichtung

Klasse 5 - 10:

  • 2/3  praktisch-künstlerische und  mündliche Noten (mindestens je 2 pro Halbjahr)
  • 1/3  schriftliche Noten ( 1 LEK und mindestens 1 weitere schriftliche Reflexion pro Halbjahr

Sekundarstufe II:

  • fachspezifische Bewertung
  • Orientierung an der AV Prüfungen